Friday, February 8, 2008

Meine neue Arbeit

Die Arbeit mit den Müttern macht mir nach wie vor extrem viel Spaß und ist einfach wesentlich interessanter als die Arbeit die ich vorher gemacht habe. Zumindest fühlt man sich dort einfach wie ein Lehrer der wirklich was beibringen kann während man in den Klassen mit den Kindern doch eher ein Anhängsel des eigentlichen Lehrers ist.
Und in der Alfabetización kann ich ebenfalls mit den Kindern was machen wenn ich möchte oder am PC arbeiten oder eben direkt mit den Müttern. Ich habe einfach viel mehr Möglichkeiten und es ist einfach eine wesentlich zufriedenstellendere Aufgabe als vorher. Auf dem ersten Bild (links) ist Lorena zu sehen. Sie ist verantwortlich für das Programm und eine extrem nette und intelligente Person mit der ich quasi die ganze Zeit nur rede.

Wednesday, January 30, 2008

Monterrico

Letztes Wochenende bin ich mit ein paar Freunden nach Monterrico, einem kleinen, mittlerweile recht touristischem Fischerdorf. Mit dem Auto ca. 2 Stunden entfernt haben Niclas und ich jedoch 4 Stunden mit der Camioneta gebraucht, wähernd die Anderen alle im Auto gewesen sind. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Pazifikstrand in Guatemala ist zwar nicht der Schönste, wegem dem grauen Sand, aber dafür hat er die geilsten Wellen. Leider hat uns eine dieser Wellen dann auch sehr überrascht und dabei ist meine Hose ein paar Schuhe und einige andere Dinge dabei drauf gegangen. Daher musste ich dann am Abend mit Boxershorts ausgehen. War aber eigentlich auch nicht weiter schlimm. AmAbend haben wir dann den kitschigen Sonnenuntergang angeschaut und am nächsten Morgen eine Mangroventour gemacht, und dabei den fast noch kitschigeren Sonnenaufgang betrachtet. War auf jeden Fall ein nettes Wochenende.

Friday, January 25, 2008

Hier mal kurz ein aktuelles Foto von mir und Maria. Ich mit meiner neuen Brille, die ich nicht gekauft habe um wie ein Pornodarsteller auszusehen, sondern weil ich niergens auf dem Markt eine Brille mit meiner Stärke finden konnte, mit Ausnahme dieser leicht getönten, goldumramten Brille. Naja aber das Bild find ich irgendwie ganz cool.

Alfabetización

Ich arbeite jetzt nicht mehr direkt mit den Kindern der Hüllhalde zusammen, sonderen mit deren Eltern, bzw. kommen eigentlich nur die Mütter. Alfabetización heißt das Programm und versucht den Eltern unter anderem lesen und schreiben, als auch soziale Kompetenzen beizubrigen. Ich arbeite dort mit 2 guatemaltekischen Lehrern und einer Amerikanerin. Da die Mütter oft auch Kinder mitbringen, die im eigentlichen Projekt nicht angenommen wurden, kümmere ich mich aber auch nach wie vor um die Kleinen. Wobei man indirekt glaube ich sehr viel mehr bewirkt wenn man mit den Eltern arbeitet. Wenn man einem Kind normales Verhalten beibringt und zeigt wie man sich anderen gegenüber verhält, sowie lesen und schreiben etc. ändert das oft nicht viel an den Familienverhältnissen, die zum Teil unvorstellbat schrecklich sind. Wenn man aber mit den Eltern arbeitet, kann das sehr viel am ganzen Familienleben ändern. Wie dem auch sei, ich fühle mich mit meiner neuen Aufgabe sehr wohl und freue mich jeden Tag auf die Arbeit. Es ist extrem interessant zu sehen wie die Mütter hart arbeiten, während sie kleine Babys an der Brust haben, um lesen und schreiben zu erlernen. Außerdem erfahre ich im neuen Programm sehr viel mehr darüber was es tatsächlich heißt hier aufzuwachsen, da die Mütter eher was erzählen, vor allem was ihrnen Kindern zu wiederfährt, als die Kinder selber. Und dabei gibts noch grausamere Dinge als Vergewaltigungen als Vergewaltigungen. Aber auch wenn es teilweise hart ist, so habe ich zumindest das Gefühl, dass man den Menschen wirklich sehr hilft und wenn man ihnen nur zuhört.

Saturday, January 19, 2008

Reise durch Guatemala

Ich hab leider in letzter meinen Blog ein wenig vernachlässing und werde versuchen das jetzt mal wieder aufzuholen. Als erstes muss ich daher jetzt noch die zweite Reise hier festhalten. Von Guatemala Stadt nach Coban und von da aus nach Flores. Der erste wichtige Stop. Flores ist eine Stadt die auf einer kleinen Insel im Lago Peten Itza gebaut wurde. Die Häuser sind leider nicht so die schönsten aber die Lage der Stadt ist einfach wunderschön, mitten im Peten, einem riesigen Urwaldgebiet von Guatemala. Auf dem Bild sind Niklas, Sarah, Maria und Ich zu sehen wie wir grad in einem kleinen Restaurant sitzen, das auf einem Steg im Wasser gebaut wurde. Am nächsten Morgen gings dann um 3 Uhr früh los zu den Ruinen von Tikal, um die zweitgrößten Mayabauten zu betrachten. Die größten, von El Mirador sind so tief im Urwald, das man eine 7 Täge Tour durch den Dschungel machen muss um sie sich anzusehen, oder einen Hubschrauber nimmt, der ein Vermögen kostet. Leider hatten wir jedoch nicht so viel glück mit dem Wetter un konnten daher keinen Sonnenaufgang von der Spitze der großen Pyramide bestaunen. Alles was wir sehen konnten war Nieselregen, der den ganzen Regenwald bedeckte. Scheint auf jeden Fall öfter vorzukommen das die Sonnenaufgangtour nicht wirklich viel Sonne zeigt. Aber irgendwie konnte man auch dem Nebel was abgewinnen, denn so hatten die Pyramiden, die ab und zu im Dschungel aufgetaucht sind etwas sehr mysteriöses an sich. Später zum Mittag hin hat sich die Sicht dann auch wieder aufgeklährt und man konnte von einer der Pyramiden bis zum Horizont den Urwald sehen in dem überall verteilt die Spitzen der Ruinen aufragten. Am Nachmittag gings dann weiter nach Sayachxe, einem kleinen hässlichen Dorf mitten im Peten, das nicht sehr viel zu bieten hat. Daher wollten wir eigentlich schon weiter fahren weiter nach Lanquin, unserer nächsten Station, allerdings wurde uns dann eine Bootstour angeboten durch den Dschungel, die wir wegen des extrem niedrigen Preises angenommen haben. Und es hat sich mehr als gelohnt. Nach etwa 50 min. hat sich vor uns eine traumhafte Laguna aufgetan, und wir waren die einzigen Menschen weit und breit. Der Ort ist einfach noch kein bisschen vom Tourismus befallen. nach ca. 10 min. gings dann an Land, wo wir ca. 20 min. weiter gelaufen sind, an Abhängen vorbei und hindurch zu tief im Wald liegenden Ruinen, die zwar bei weitem nicht so imposant waren wie die, die ich bisher gesehen habe, aber dafür waren wir die einzigen Menschen dort. Und um uns herum tobte das Urwaldleben. Diese Tour war wirklich genial und für die zweistündige Bootsfahrt, hin und zurück und die über 2 stündige Tour durch den Urwald mit Guide nur 10 Euro zu zahlen pro Person ist wirklich fair.
Wie schon erwähnt ging es von dort aus weiter nach Lanquin, wo wir in einem Hostel übernachtet haben, dass überall auf einem riesigen Gelände direkt an einem Fluss verteilt kleine Hütten mit anbietet. Super schön und sauber und das für 3 Euro pro Nacht. Lanquin selber ist jedoch nur ein dreckiges kleines Kaff. Die besonderheit ist jedoch die 20 min. entfernte kleine Kalkterasse von Semuc Champey. Durch den Kalk ist das Wasser türkisblau verferbt und es haben sich überall kleine Becken gebiltet, die ineinander überfließen. Mit Abstand das beste "Schwimbad" in dem ich je geschwommen bin.
Also rundum ein genialer Urlaub und dann hab ich alles auch noch mit echt sehr coolen Leuten zusammen erlebt. Nur schade, dass wir nur eine Kamera mit hatten und daher die Auswahl der Bilder sehr begrenzt ist. Aber ich denke man bekommt trotzdem einen guten Eindruck.

Thursday, December 27, 2007

Mexiko, das Resuemee

Mein letzter Tag in Mexiko und heute sehe ich sogar noch mal wie es hier aussieht wenn es regnet. Da es also heute nicht so schoen ist hab ich mal etwas Zeit meine Reise zusammenzufassen.

Angefangen hat die Reise in Antigua, von wo aus wir (Niclas, Clemens, Steffi und Ich) fuer ca. 20 Euro nach San Christobal de las Casas in Mexiko in einem kleinen Shuttle gefahren sind. San Christobal ist eine wirklich sehr schoene Stadt. Gelegen ca. 2200 Meter ueber dem Meeresspiegel, allerdings auch sehr kalt. Die erste Nacht hielt sich noch einigermassen in Grenzen aber in der zweiten Nacht haben selbst die 3 Wolldecken und das Lagerfeuer im Hostel nicht ausgereicht einen wirklich zu waermen. Um so gluecker war ich dann natuerlich als wir am 2ten Tag nach Palenque gefahren sind. Unterwegs sind wir an Aqua Azul vorbei, einem riesigen Areal das von einem Fluss durchspuelt wird und ueberall kleine und auch extrem grosse Wasserafelle bildet. Der Name Agua Azul (blaues Wasser) deutet da schon an, dass das besondere zusaetzlich das unglaublich schoene tuerkisgruene Wasser ist. Nach dieser Station ging es weiter zu einem noch versteckteren Wasserfall mit einer wunderschoenen Lagune. Das besondere in diesem fall war, dass er nicht nur noch groesser war als alle anderen, sondern man auch hinter dem Wasserfall herlaufen konnte. Was schon sehr beeindruckend war.

Als wir in Palenque angekommen sind haben wir uns noch die in der naehe liegende Mayaruine angeschaut. Die beste die ich bisher gesehen habe. Und obwohl natuerlich auch diese Ruine extrem touristisch ueberlaufen ist gab es, durch ihre Groesse, genug Stellen die im Urwald versteckt waren. In den versteckteren Ecken wurden wir dann sogar von Fledermaeusen gejagt und von Affen mit Stoecken beschmissen. Es macht echt Spass Affen zu beobachten, besonders wenn sie einfach frei und in ihrer natuerlichen Umgebung sind.
Das Beste an dem Trip war dann noch das wir fuer alles zusammen weniger als 20 Euro bezahlt haben.


Von Palenque aus ging es ueber Nacht weiter nach Tulum. Das erste Mal, dass ich karibischen Strand erblickt habe und ich war und bin begeistert. Der Strand ist so weiss und weich wie Mehl und das Meer ist einfach nur traumhaft schoen. Und wir lagen von Palmen umgeben auf und mit Blick auf die Mayaruinen von Tulum da und haben den tag einfach nur genossen.

Am Tag darauf haben wir die Ruinen besucht, die im Grunde ganz nett sind aber das besondere ist im Grunde nur die karibische Umgebung. Die Ruinen selbst sind nicht so spektakulaer. Nach den Ruinen sind wir dann wieder an den Strand und fuer zwei Stunden wurden wir raus aufs Meer an das karibische Riff gefahren um mal ein bisschen zu schnorcheln. Das ar auf jeden Fall auch sehenswert.

Von Tulum aus waren es dann nur noch 2 Stunden Busfahrt bis zur Touristenhochburg Cancun. Von wo aus ich auch jetzt wieder schreibe. Allerdings fehlen noch ein paar Stationen.
Cancun ist wirklich schoen. Vor allem die Zona Hoteleria, eine Halbinsel die komplett mit Hotels zugebaut ist. Im Grunde eine Schande aber in den Hotels ist es einfach genial. Da wir uns allerdings keines davon leisten konnten, mussten wir uns reinschmuggeln. Da haben wir dann einen Tag am Pool mit hunderten von Bediensteten verbracht und uns dann in den Toiletten mit Rasierschaum, Flip Flops ( die eigentlich fuer die Sauna gedacht waren ) , Essen und allem Moeglichen versorgt und sind dann Abends wieder in unsere 8 Euro Absteige.

Also bevor wir aber zurueck nach Cancun gefahren sind um all das zu erleben, haben wir erst mal 4 Tage auf der Isla de Mujeres verbracht. Die Strände waren ganz ok und das Hostel war ebenfalls annehmbar, aber am besten war die Rollertour um die Insel herum. So sind wir dann auch auf eine Art kleine Hippiekomune gestoßen, die grad dabei sind eine Insel aus Müll zu bauen. Wenn man beim arbeiten hilft kann man da sogar kostenlos im Zelt pennen.

Außerdem konnte man sich auf der Insel auch einfach mal wieder gehen lassen. Nachts noch am Strand sitzen und trinken bis man nicht mehr grade gehen konnte war kein Problem weil es so touristisch war, dass man gleichzeitig auch sehr sicher war. Alle paar Minuten kamen sogar Polizisten vorbei um zu schauen ob wir Gras haben. Hatten wir "natürlich" nicht, zum Glück, im gegensatz zu so einigen Anderen die ne Nacht im Gefaengnis vernracht und ein Vermögen als Bestechung zahlen mussten.

Nach unseren kleinen Inselabenteuren gings dann also wieder zurück nach Cancun von wo aus sich Clemens und Steffi dann verabschiedet haben und Niclas und ich noch mal zurück nach Tulum gefahren sind. Noch einmal diesen unglaublich schönen Strand sehen. Am nächsten Tag haben wir dann eine Schnorcheltour durch unterirdische Kalksteinhöhlen gemacht. Das war wirklich sehr faszinierend.

So gings dann aber langsam dem Ende zu und so verbringen Niclas und ich noch eine Nacht in Cancun, diesmal aber in einem Hotel mit Fernsehr, den wir auch nutzen werden, da grade schlechtes Wetter ist.

Saturday, December 22, 2007

hi

Hi ..

also noch mal wegen dem Weihnachtsfest ... so wie ich das jetzt gehoert habe wurde das vollstaendig gespendet .. also hatte Camino Seguro keinen Einfluss darauf .. wie viel und wofuer das Geld ausgegeben wurde .. pro Person waren es wohl von dem Projekt umgerechnet 6 euro die bezahlt wurden .. naja is hier immer noch viel Geld .. soo ..

und dann vielen dank fuer die lieben wuensche .. euch auch ein tolles Weihnachtsfest und ein schoenes neues Jahr ..